Menschen, die körperlich aktiv sind, haben mindestens ein 30%-niedrigeres Sterblichkeitsrisiko als inaktive Menschen. Die ideale Dosierung der körperlichen Aktivität ist jedoch noch unklar. Eine aktuelle Studie in "Journal of American College of Cardiology" ging dieser Frage nach (1).

Im Rahmen der "Copenhagen City Heart Study" wurden 1098 gesunde Jogger und 3950 ebenfalls gesunde Nicht-Jogger ab 2001 beobachtet. Variablen wie Alter wurden in den Auswertungen angepasst.

-Verglichen mit Nicht-Joggern war eine bis zweieinhalb Stunden Lauftraining wöchentlich mit der niedrigsten Mortalität (HR 0.29) assoziiert.

-Die optimale Jogging-Frequenz war 2 bis 3 Mal in der Woche (HR 0.32), oder weniger als 1 mal in der Woche (HR 0.29).

-Die optimale Geschwindigkeit war die langsame (HR 0.51).

-Die Läufer wurden in die drei Kategorein Leicht-, Moderat- und Viel-Jogger eingeteilt. Die niedrigste Mortalität wurde bei Joggern mit leichter (HR 0.22) und moderater Lauftraining (HR 0.66) festgestellt. Die Viel-Läufer mit viel Anstrengung hatten im Vergleich zu den beiden Jogger-Gruppen deutlich erhöhte Mortalitäts-Raten (HR 1.97).

Fazit: Es gibt eine U-förmige Assoziation zwischen Gesamt-Mortalität und der Jogging-Dosis (Geschwindigkeit, Streckenlänge und Häufigkeit des Lauftrainings). Jogger mit leichtem bis moderatem Laufpensum hatten im Vergleich zu Nicht-Joggern aber auch zu exzessiven Joggern signifikant niedrigere Sterblichkeitsrate. Nicht-Jogger und exzessive Jogger hatten ähnliche Mortalitätsraten.

Nicht übertreiben: ein bis zweieinhalb Stunden Joggen in der Woche, eingeteilt in einer Jogging-Frequenz von 2 bis 3 Mal wöchentlich und das eher bei einem langsamen Tempo.

1-Schnohr et al: Dose of Jogging and Long-Term Mortality : The Copenhagen City Heart Study J Am Coll Cardiol. 2015;65(5):411-419

 

 

 

 

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